Nordrhein-Westfalen stärkt Spitzensport-Infrastruktur: Millioneninvestitionen an Bundesstützpunkten geplant

Nordrhein-Westfalen treibt gemeinsam mit dem Bund die Weiterentwicklung der sportlichen Infrastruktur voran. Für mehrere Bundesstützpunkte in Nordrhein-Westfalen wurden Bau- und Modernisierungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von über 20 Millionen Euro zur Aufnahme in die bundesweite Bewilligungsplanung angemeldet. Die Projekte sollen in den Jahren 2026 und 2027 schrittweise bewilligt und umgesetzt werden und befinden sich derzeit in der weiteren fachlichen Ausarbeitung.

Mit den geplanten Investitionen werden zentrale Trainings- und Wettkampfstandorte modernisiert und ausgebaut. Ziel ist es, optimale Rahmenbedingungen für den Leistungs- und Nachwuchssport zu schaffen und Nordrhein-Westfalen dauerhaft als führenden Spitzensportstandort zu stärken.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, betont die Bedeutung der Maßnahmen: „Mit den geplanten Investitionen stärken wir gezielt die sportliche Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen und schaffen moderne, leistungsfähige Trainingsbedingungen für unsere Athletinnen und Athleten. Das ist ein wichtiges Signal an den organisierten Sport, an die Verbände und an den Nachwuchs. Gleichzeitig zeigen wir: Nordrhein-Westfalen ist bereit, Verantwortung für den Spitzensport zu übernehmen und die bestmögliche Grundlage für unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu schaffen. Diese Investitionen wirken weit über den Leistungssport hinaus: Sie stärken Vereine, Regionen und das Ehrenamt im gesamten Sportland.NRW.“

Die geplanten Vorhaben leisten zugleich einen wichtigen Beitrag im Hinblick auf die mögliche Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele. Leistungsfähige Bundesstützpunkte und moderne Trainingsstätten gelten als zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche nationale und internationale Bewerbungsstrategie.

Die nun in die Bewilligungsplanung aufgenommenen Maßnahmen werden bis zur finalen Förderentscheidung weiter konkretisiert. Die jeweiligen Zuwendungsbescheide sollen, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen, im Verlauf der Jahre 2026 und 2027 erteilt werden.

Nordrhein-Westfalen setzt damit ein weiteres Zeichen für nachhaltige Investitionen in den Sportstandort und unterstreicht seinen Anspruch, sowohl Breiten- als auch Spitzensport langfristig zu stärken.