Ruhr-Konferenz

Sport in der Chancenregion

Die Ruhr-Konferenz ist eine umfassende Initiative der Landesregierung, um das Ruhrgebiet als wirtschaftlich starke und lebenswerte Zukunftsregion für alle Menschen zu gestalten. Der Sport ist ein essentieller Teil dieses Vorhabens.

Der Gesamtprozess zur Entwicklung der Chancenregion Ruhr ist von Beginn an auf breite Beteiligung und das Engagement von Menschen und Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen angelegt. Auf fünf zentralen Handlungsfeldern sollen dabei wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Ruhrgebiets gesetzt werden: Vernetzte Mobilität – kurze Wege; Erfolgreiche Wirtschaft – gute Arbeit; Gelebte Vielfalt – starker Zusammenhalt; Sichere Energie – gesunde Umwelt sowie Beste Bildung – exzellente Forschung.
Die Umsetzung der 74 erarbeiteten und ausgewählten Projekte hat Anfang 2020 begonnen. In den kommenden Jahren werden weitere Vorhaben und Ideen von Partnern wie Kommunen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern oder Unternehmen unter dem Dach der Ruhr-Konferenz diese Impulse verstärken und die Entwicklung der Chancenregion Ruhr unterstützen.
Die Ergebnisse im Bereich Sport im Rahmen der Ruhr-Konferenz haben bereits gezeigt, welcher gesellschaftliche Mehrwert aus dem Sport über die bereits anerkannten und bekannten Beiträge heraus entstehen könnte, wenn diese an eine vereinigende Vision gekoppelt sind. Diesen Schwung gilt es zu stärken.
Aus diesem Grund sind etliche Projekte des Sportbereichs an der Ausrichtung internationaler Sportveranstaltungen an Rhein und Ruhr orientiert. Schon jetzt ist das Sportland.NRW bestrebt, eine emotionale Klammer um alle individuellen Erfahrungen, die sportinduziert sind, zu setzen. Sport ist mehr als gemeinhin angenommen. Die ausgewählten sechs Ruhr-Konferenz-Projekte des Sports spiegeln dies entsprechend wider.
Denn: Sie schließen an die Identifikation mit den individuellen Erfahrungen der Menschen im Sportland.NRW an und möchten Maßnahmen aus den Bereichen Sport, Freizeit, Mobilität und Digitalisierung umsetzen. Das Potenzial von Sportgroßveranstaltungen soll auf vielfältige Weise genutzt werden, den Erlebnischarakter stärken und so nachhaltig Akzeptanz für „großen Sport im großen Sportland“ schaffen.
Die Ruhr-Konferenz-Projekte sollen dazu beitragen, die Menschen im Ruhrgebiet noch stärker für Sportveranstaltungen zu begeistern und (wieder) ein Feuer zu entfachen.
Video-Datei

Raus aus der Turnhalle – rein in die Urbanität einer einzigartigen Metropole: Bei den Ruhr Games treten Top-Talente & Hoffnungsträger für die kommenden Olympischen und Paralympischen Spiele an.

Übersicht der sechs Projekte:
Ruhr Games
Die zunehmende Internationalisierung und die Steigerung der sportlichen Qualität in den einzelnen Disziplinen wird u.a. durch die Ausrichtung bedeutender Wettbewerbe vorangetrieben.
Sport Valley
Halden und ungenutzte Industrieanlagen werden zu generations- und kulturübergreifenden Aktivitätsarealen umgewandelt.
Oral History
Etwa 50 Zeitzeugen erzählen die Geschichte ihres sportlichen Werdegangs und tragen damit zu einer positiven Grundstimmung für die Ausrichtung von Sport-Megaevents bei.
Volunteers for Life
Die Teilnahme an sportlichen Großveranstaltungen in der Region steht nicht nur Sportlerinnen und Sportlern offen, sondern als Volunteers können sich alle einbringen und damit zugleich ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen fördern.
Ideencluster Sport
Das Kompetenzzentrum Gaming wird um Leistungs- und Breitensport sowie Gesundheit erweitert, damit die Chancen des Einsatzes von virtueller und augmentierter Realität genutzt werden können.
Olympische und Paralympische Idee im Ruhrgebiet verankern
Unter dem Titel „Dreams 2032“ wird eine mögliche Brücke zu großen Veranstaltungen im Bereich Sport geschlagen. Volunteering und Mentoring-Programme ermöglichen ein Gemeinschaftserlebnis für alle Bürgerinnen und Bürger.