Rückblick auf Milano Cortina 2026: Team Sportland.NRW glänzt mit Medaillen und starken Leistungen

 

Neue NRW-Medaillenprämie als zusätzliche Anerkennung für Athletinnen und Athleten

Abschlussfeier in Mailand Cortina mit Blick ins Amphitheater

Momente, die bleiben – Milano Cortina 2026 hat gezeigt, was Olympische Spiele ausmacht: große Bilder, starke Emotionen, gemeinsames Mitfiebern. Für das Sportland.NRW begann mit den Spielen in Italien eine neue Zeitrechnung: Mit einer erhöhten Teilnahmeprämie und einer neuen Medaillenförderung setzt das Land Nordrhein-Westfalen ein klares Signal der Wertschätzung für Athletinnen und Athleten.

Ob in den Arenen, auf den Wettkampfstrecken oder vor den Bildschirmen: Die Winterspiele haben gezeigt, wie schnell sportliche Höchstleistung eine ganze Region mitnehmen kann. Milano Cortina 2026 war laut, lebendig und nahbar, mit fairen Wettkämpfen, besonderen Geschichten und einem olympischen Gefühl, das rundum begeisterte.

Foto: picture alliance / Keystone | Salvatore Di Nolfi

Team Sportland.NRW mittendrin

Mit 13 Teilnehmenden war das Team Sportland.NRW bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo vertreten. Ihre Auftritte auf der weltgrößten Wintersportbühne haben begeistert, dabei aber auch unterstrichen: Spitzensport braucht nicht nur Talent und harte Arbeit, sondern auch Rückhalt. In der Förderung genauso wie in der öffentlichen Anerkennung. Von den insgesamt 26 Medaillen (8 Gold – 10 Silber – 8 Bronze) von Team Deutschland war das Team Sportland.NRW an acht Medaillen (1 Gold – 5 Silber – 2 Bronze) beteiligt, was fast ein Drittel der deutschen Gesamtmedaillen ausmacht. Ohne Medaille blieben die deutschen Eishockey-Herren, für den Kölner Leon Draisaitl werden die Spiele dennoch in stolzer Erinnerung bleiben: Bei seinem Olympia-Debüt durfte der NHL-Star die deutsche Delegation anführen und die Fahne tragen.

Während Bobpilotin Laura Nolte nach Silber im Monobob ihre Leistung beim emotionalen Höhepunkt gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi mit einer Goldmedaille im Zweierbob krönte, steuerten die Skeleton-Stars Jacqueline Pfeiffer und Axel Jungk vier Medaillen (je zwei Silber und Bronze) zur erfreulichen Bilanz von Team Sportland.NRW bei. Abgerundet wurde das gute Ergebnis mit den beiden Silbermedaillen der Anschieberin Neele Schuten (Zweierbob / Lisa Buckwitz) und des Anschiebers Matthias Sommer (Viererbob / Francesco Friedrich). Aber auch abseits der Medaillen gab es viele tolle Leistungen, wie zum Beispiel der vierte Platz von Hannah Neise (Skeleton-Einzel).

Teilnahmeprämie steigt, Medaillenförderung startet

Passend zu diesem olympischen Rückenwind geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt in der Förderung. Ab Milano Cortina 2026 wird die Teilnahmeprämie für Athletinnen und Athleten aus dem Sportland.NRW, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen, auf 5.000 Euro erhöht. Gleichzeitig führt das Land eine eigene Medaillenförderung ein: Nordrhein-Westfalen verdoppelt die Medaillenprämien der Stiftung deutschen Sporthilfe mit einer einmaligen Zahlung für Gold, Silber oder Bronze.

„Wir investieren jetzt noch stärker in unseren Spitzensport“, sagte Wüst zu den neuen Maßnahmen: „Und zwar ohne Wenn und Aber für Olympia und Paralympics gleichermaßen.“ Wer für Nordrhein-Westfalen an den Start gehe, so der Ministerpräsident, bekomme „volle Wertschätzung, Förderung und Anerkennung.“